Beruflicher Hintergrund
Meine Tätigkeitsschwerpunkte
Ich baue die regulatorischen Strukturen, in denen digitale Finanzprodukte tatsächlich tragfähig werden. Mehrere der von mir mitbegleiteten Projekte meiner Mandant:innen gelten als „Trailblazer“ im deutschen Digital-Asset-Recht: So habe ich 2026 die erste in Deutschland erteilte ZAG-Lizenz für einen MiCAR-Crypto-Asset-Service-Provider verantwortet und bereits 2019 das erste BaFin-lizenzierte Security Token Offering Deutschlands (Bitbond) als Legal Architect begleitet.
Ich berate Banken, Wertpapierinstitute, Zahlungsdienstleister, Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs), Fintechs, digitale Plattformen, Investoren und Corporates an der Schnittstelle von Kapitalmarktrecht, Aufsichtsrecht und digitaler Produktarchitektur.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Erlaubnisverfahren unter MiCAR, WpIG, KWG und ZAG sowie auf der digitalen Kapitalmarktstrukturierung einschließlich eWpG und Tokenisierung.
Als „Regulatory Architect" interpretiere ich regulatorische Komplexität nicht nur, sondern gestalte aktiv Strukturen mit, in denen neue Technologien wirtschaftlich tragfähig werden.
Darüber hinaus berate ich zu DORA und IT-Compliance, zu Payments und dem Thema „digitale ID“ sowie grenzüberschreitend zwischen Deutschland, der Schweiz, den USA und Israel. Dabei helfe ich entweder etablierten Instituten, sich an die neue Welt anzupassen, oder unterstütze Herausforderer dabei, sich innerhalb des regulatorischen Rahmens zu bewegen.
Mein Ansatz verbindet tiefes technisches Verständnis mit juristischer Präzision: Ich bin überzeugt, dass man den rechtlichen Rahmen durch technische Einrichtungen gestalten kann und umgekehrt – Rechtsgestaltungen, die mit der Technologie arbeiten und nicht gegen sie. Mandant:innen kommen zu mir, wenn ein digitales Finanzprodukt rechtlich Neuland betritt und es keine fertige Blaupause gibt – und gehen mit einer Struktur, die vor der Aufsicht standhält und im Markt funktioniert.
Als ausgebildeter Wirtschaftsmediator bringe ich Struktur in anspruchsvolle Gespräche und Entscheidungen. Ich mache Interessen sichtbar, ordne Themen und führe Perspektiven zusammen – ruhig, klar und lösungsorientiert. Diese Fähigkeit setze ich in Konflikt-, Strategie- und Sparringsituationen ein und stärke damit, was mir wichtig ist: persönlicher Austausch, eine prägende Anwaltspersönlichkeit und verlässliche „Client Relation“ – auch in einer zunehmend digitalen Umgebung. Anwalt zu sein bedeutet für mich nicht nur, Rechtsberatung zu leisten: Ich verfolge einen ganzheitlichen Ansatz und möchte gemeinsam mit meinen Mandant:innen Unternehmen entwickeln.
Meine Mandant:innen berate ich auf Deutsch und Englisch.
Empfehlungen
Chambers, Legal 500 und JUVE führen mich für Digital Assets und Finanzmarktregulierung – im Chambers FinTech Guide 2026 in Tier 2, im Legal 500 FinTech Guide 2026 als führenden Partner. Mandant:innen beschreiben mich im JUVE-Ranking als „Top-Berater mit gutem Branchennetzwerk“; WirtschaftsWoche und Handelsblatt Research Institute haben mich zudem für Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht ausgezeichnet.
Veröffentlichungen
Ich bin Autor zahlreicher Fachbeiträge zur Regulierung digitaler Vermögenswerte und zum Finanzmarktrecht, unter anderem in Fondsbrief, RDi, RdF und Der Betrieb. Meine Themen reichen von der digitalen Wertpapierwelt (eWpG-Transition-Framework, Tokenisierung) über Krypto-Fondsanteile, ELTIF und das Zukunftsfinanzierungsgesetz bis zu aufsichtsrechtlichen Entwicklungen wie dem Kryptoverwahrstellen-rundschreiben der BaFin und aktueller Rechtsprechung (u.a. EuGH-Urteil vom 12.09.2024 zur Auskunft über Anlegerdaten).
Persönliches Engagement
Ich bin regelmäßiger Referent auf Branchenkonferenzen. Auf LinkedIn ordne ich aktuelle regulatorische Entwicklungen rund um Digital Assets und Finanzmarktregulierung ein und stehe dort in einem aktiven fachlichen Austausch mit der Branche.
Ausbildung
Ich habe in Bonn Rechtswissenschaften studiert und mein Referendariat in Berlin absolviert; seit 2003 bin ich als Rechtsanwalt zugelassen. In meiner beruflichen Laufbahn war ich im Deutschen Bundestag tätig, leitete einen Branchenverband in Berlin und Brüssel und arbeitete für mehrere renommierte Kanzleien, u.a. in einer internationalen Kanzlei als Leiter der Praxisgruppe Banking & Capital Markets, bevor ich 2026 zu Fieldfisher kam.