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Entschädigungsansprüche durch COVID-19

Betriebsschließungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie wurden auf Grundlage der §§ 28 ff. Infektionsschutzgesetz (IfSG) getroffen. Dem Gesetzestext nach würde einem erkrankten Geschäftsinhaber, der sein Geschäft schließen musste, eine Entschädigung zustehen. Dem gesunden Geschäftsinhaber, der ebenfalls sein Geschäft schließen musste, jedoch nicht. Dieses Ergebnis ist nach unserer rechtlichen Beurteilung nicht haltbar.

Prozessfinanzierer übernehmen Kosten und schaffen Verhandlungsmacht durch Bündelung von Ansprüchen

Sie können durch die Bündelung von Entschädigungsansprüchen mit einem Prozessfinanzierer (z.B. durch die CR collective GmbH, CRC) Ihre Kosten für die Durchsetzung der Ansprüche reduzieren. Nach Anmeldung Ihrer Ansprüche, deren Kosten pauschal ca. €400 bis €800 betragen werden, entstehen für die gebündelte Durchsetzung der Ansprüche wesentlich niedrigere Kosten als bei einer individuellen Durchsetzung. Hier eine Beispielrechnung von CRC:

Schadenssumme     Kostenrisiko über 2 Instanzen    
ohne Prozessfinanzierer      
Kostenkorridor mit
Prozessfinanzierer
€ 20.000€ 12.500€ 2.800 bis max. € 3.100
€ 100.000€ 27.420€ 4.600 bis max. € 15.600


Das Modell hat den Vorteil, dass die liquiden Mittel Ihres Unternehmens nicht in einem Gerichtsprozess gebunden werden. Im Verlustfall tragen Sie keinerlei weitere Kosten. Selbst die Gegnerkosten werden vom Prozessfinanzierer übernommen. Die Bündelung von Ansprüchen schafft dabei zusätzliche Verhandlungsmacht und erhöht die Wahrscheinlichkeit außergerichtlicher Vergleiche. Das Modell bietet Ihnen Unterstützung auch bei lang andauernden Prozessen. Im Falle der Durchsetzung einer Entschädigung erhält CRC 15% bis 27,5% der Entschädigungszahlung, während Sie 72,5% bis 85% behalten.


Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Dr. Stefanie Greifeneder

Partner - Commercial IP



    +49 89 62030 6221

  Stefanie.Greifeneder@fieldfisher.com