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Mit der neuen EU Richtlinie und Verordnung für Wertpapierfirmen (IFD und IFR) und ihrer deutschen Umsetzung – dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) - hat der Gesetzgeber viel vor. Die regulatorischen Anforderungen an Eigenmittel, Risikokonzentration und Liquidität sind für Wertpapierfirmen künftig anders geregelt als für Banken.

Die Regeln sollen einfacher werden und die Anforderungen unterm Strich sinken. Gelingt das? Worauf müssen sich die 720 deutschen Wertpapierfirmen in der Praxis einstellen?  


Ziel der EU ist es, Geschäftsmodelle und Risiken von Wertpapierfirmen spezifischer zu berücksichtigen und damit eine effiziente Regulierung zu gewährleisten. Zu diesem Zweck teilt der Regulator die Wertpapierfirmen in drei Gruppen ein und weist jeder Gruppe unterschiedliche Regelungen zu. Aber hilft das in der Praxis, wenn gleichzeitig die so genannte konsolidierte Aufsicht propagiert wird?
 
Zentraler Inhalt des neuen Rahmenwerks ist die differenzierte Ausgestaltung von Aufsichtsanforderungen in Abhängigkeit von der Größe, Art und Komplexität der Wertpapierfirmen. Insbesondere kleinere Wertpapierfirmen sollen bei den Eigenmittelvorgaben entlastet werden. Aber sind die Regeln auch einfach und transparent?
 
Neu sind die unterschiedlichen aufsichtsrechtlichen Melde- und Offenlegungsanforderungen. Kleine Wertpapierfirmen werden damit häufig erstmals konfrontiert sein. Wie sollen die Firmen damit umgehen?
 
Wir möchten Ihnen einen Überblick über einige der wichtigsten praktischen Anwendungsfragen des neuen Wertpapieraufsichtsrechts geben, insbesondere über die regulatorische Klassifizierung der Wertpapierfirmen und die künftigen Meldepflichten.
 
 

Speaker

Andreas Janzen
BSM BankingSysteme und Managementberatung GmbH


Dr. Rüdiger Litten
Fieldfisher Frankfurt